K.a.V. Norica & K.a.V. Norica Nova - Hochschulverbindung im ÖCV. Über die Verbindung, Geschichte, Veranstaltungen sowie Publikationen, Funktionäre und Kontaktmöglichkeiten.

Der Verband

Der ÖCV

Der „Österreichische Cartellverband“ ist ein Zusammenschluss farbentragender katholischer Verbindungen, die an österreichischen Hochschulen bestehen. Derzeit sind dies 44 Verbindungen, davon 22 in Wien.

Alle diese Verbindungen anerkennen und leben die vier Prinzipien, die ihnen gemein sind, haben jedoch aus ihrer Tradition und Geschichte unterschiedliche Schwerpunkte und Ausrichtungen. Wesensmerkmal der Verbindungen ist deren Gliederung in Aktivitas (aktive Studierende) und Altherrenschaft. Wie jede einzelne Verbindung gliedert sich auch der Gesamtverband in einen ÖCV-Studentenverband und die Altherrenschaft des ÖCV.
Als zentrale Verwaltungsstelle für alle Führungsgremien und Einrichtungen des Gesamtverbandes besteht ein ÖCV-Sekretariat (Lerchenfelderstraße 14, unweit der Bude der K.a.V. Norica).

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Der Europäische Kartellverband christlicher Studentenverbände (EKV)

Als „Verband der Verbände“ für katholische Studierende besteht seit 1975 der Europäische Kartellverband www.ekv.info. Ihm gehören Verbände wie beispielsweise der belgische KVHV, der ungarische KEDEX und eine Kurie freier Verbindungen (z.B. aus der Slowakei, Ukraine, Slowenien, Liechtenstein etc. an).

Johannes Eitzinger v. Eitzi, Nc, ehem. EKV-Präsident, über den EKV:

Viele der verehrten Leser werden sich fragen, was ist das eigentlich der EKV?

Es gibt dafür einige sehr wichtige und auch durchaus nachvollziehbare Gründe, warum dieser europäische Kartellverband christlicher Studentenverbände gegründet wurde.

Der erste und wichtigste Grund wird wohl die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verbänden und Korporationen Europas sein. Dies wurde natürlich auch durch die Gemeinschaft der Europäischen Staaten hervorgerufen. Nicht umsonst wurde der EKV von Verbänden gegründet, die 1975 schon fast alle Mitglieder der damaligen EG waren. Federführend an der Gründung war der damalige Kartellvorsitzende H.W. Kaluza, TKW(MKV), der es schaffte, alle Verbände von dieser Idee eines europäischen Couleurstudentenverbandes zu überzeugen. An ihm hängen nicht nur die stundenlangen Verhandlungen, die er mit den einzelnen Vorsitzenden verbrachte, sondern auch die Aufbauarbeit des EKV, die mit sehr viel Kleinarbeit verbunden war.

Am Anfang war der EKV ein Verband, der hauptsächlich von den Philistern der jeweiligen Verbände geleitet wurde. Allmählich wurde daraus jedoch ein Verband der Aktiven, dem ein eigenes Kuratori-um zur Seite gestellt wurde. Der Vorsitzende des Kuratoriums war lange Zeit unser Kbr. Dr. Alois Mock v. Dr. cer. Bimbo, Nc, der sich sehr intensiv mit dem EKV und dessen Arbeit auseinandersetzte. Aus dieser Arbeit ruht auch teilweise die intensive Anstrengung in Bezug auf die Verhandlungen der EG mit dem Aufnahmepartner Österreich 1995.

Der jetzige Vorsitzende ist Kbr. Mag. Othmar Karas, Walth, der sich derzeit sehr intensiv für die Belange des EKV in den jeweiligen Europäischen Gremien einsetzt.

Das derzeitige Präsidium des EKV besteht aus insgesamt 7 Personen. Diesem leitendem Vorstand ist der Präsident, Johannes Eitzinger v. Eitzi, Nc vorgesetzt. Die restlichen Mitglieder sind in allen Teilen Europas korporiert. Angefangen von Frankreich, über die Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien und der Ukraine gibt es Kartellbrüder die intensiv im Präsidium des EKV mitarbeiten.

Als Präsidium eines Europäischen Verbandes ist es natürlich sehr schwer, europäische Meinungen zu produzieren. Vielmehr ist es die Aufgabe, Projekte zu organisieren, die an einem besseren Verständ-nis für die Europäische Idee arbeiten. So gibt es seit einigen Jahren die regelmäßig veranstalteten Europaseminare des EKV oder auch andere interessante Seminare zum Thema Institutionen, Erweiterung, Reform u.ä.

Leider war es jedoch in den letzten Jahren immer sehr schwer möglich, zu den einzelnen Kartellbrüdern und natürlich auch Kartellschwestern vorzudringen. Dies wird natürlich durch den derzeitigen Trend zum Thema e-Mail und „mobile communication“ sehr intensiv propagiert. Wir seitens des Vorstandes des EKV sind sehr erfreut darüber, dass diese Möglichkeiten auch in den Verbindungen durch verschiedene Maßnahmen wahrgenommen werden. Ohne diese wäre es dem EKV niemals möglich, zu möglichst vielen Kartellgeschwistern den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Wer Interesse an einer Mitarbeit an Projekten des EKV hat, sollte sich einfach einmal auf der Homepage des EKV umsehen. Die Adresse www.ekv.info ist eine sehr gut besuchte Homepage. Natürlich ist sie mit allen Link zu den einzelnen Verbänden ausgestattet. Zusätzlich finden sich noch sehr viele Zusatzinformationen zum Thema EKV. Seitens des Präsidiums sind wir aber auch jederzeit bereit, Informationen in Form von Vorträgen oder Workshops zu geben. Wir freuen uns jedesmal solche Projekte mit einzelnen Verbindungen zu organisieren, damit auch in den jeweiligen Korporationen das Verständnis für andere couleurstudentische Vereinigungen besser wird.

Der EKV ist ein lebendiger Verband, der besonders von der Mitarbeit und von Ideenvorschlägen einzelner Kartellgeschwister lebt. Dies sollte bei diesem Verband bzw. bei dieser Arbeitsgemeinschaft besonders hervorgehoben werden.

Mit herzlichem kartellbrüderlichem Gruß
Johannes Eitzinger v. Eitzi, Nc (ÖCV); BLW, FRV (MKV)

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Der Comment

Der Comment (auch Komment, von frz. „wie“) ist der überlieferte und in einer Verbindung gelebte studentische Brauchtum. Er existiert in unterschiedlichen Ausprägungen und ist laufenden Veränderungen unterworfen. Auch der Comment ist – neben den vier Prinzipien – eine Gemeinsamkeit, die uns verbindet: Sein Symbolgehalt und seine Sichtbarkeit machen den Comment so wertvoll. Wichtig beim Bewahren dieser Formen ist uns das Wissen um deren Inhalte. Deshalb wollen wir in der Folge einige Elemente daraus kurz vorstellen:

Bundes- und C(K)artellgeschwister:
Als Bundesgeschwister sprechen wir uns innerhalb der Norica als Bundesbrüder bzw. -schwestern an. Mitglieder anderer Verbindungen im gleichen Verband sind C(K)artellbrüder bzw. -schwestern, Mitglieder sonstiger christlicher Verbindungen Farbenbrüder bzw. –schwestern. Im Gespräch mit ihnen gilt das Du-Wort.

Verhalten in der Öffentlichkeit:
Wenn Mitglieder der Norica öffentlich auftreten, legen sie Wert auf angemessene Kleidung und ein gutes Verhalten, da sie den Ruf ihrer Verbindung prägen.

Couleurname:
In verbindungs- und verbandsinterner Kommunikation wird oft auch ein „Couleurname“ gebraucht, dieser ist ein selbstgewählter Spitzname. In der Norica sind Couleurnamen nicht verpflichtend, aber durchaus gebräuchlich.

Band und Deckel:
Wenn „Couleurstudenten“ öffentlich auftreten, tun sie das mit Band und Deckel (Kappe), die im Fall Noricae in den Farben weiß-blau-gold gehalten sind (Deckelfarbe ist blau).

Zirkel:
Als Erkennungszeichen verwenden die Verbindungen Zirkel. Diese Symbole bestehen aus einem oder mehreren Buchstaben des Verbindungsnamens die ineinander verschlungen sind sowie einem Rufzeichen am Schluss.

Kneipe und Kommers:
Oft ist im Zusammenhang mit Verbindungen von „Kneipen“ die Rede. Das sind gemeinsame Feiern nach einem traditionellen Schema, von denen bei der Norica 2-3 po Semester stattfinden. Die festliche und formellere Form der Kneipe ist der Kommers. Jedes Jahr finden bei uns ein Stiftungsfestkommers, ein Trauerkommers und ein Weihnachtskommers statt.

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